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Scherer-Ensemble

Das Scherer-Ensemble im Gewölbesaal des Ulmer Schwörhauses (Foto: Dr. Gudrun Litz)Das Scherer-Ensemble im Gewölbesaal des Ulmer Schwörhauses (Foto: Dr. Gudrun Litz)

Das nach dem Ulmer Münsterorganisten und Musikdirektor Sebastian Anton Scherer (1631-1712) benannte Ensemble widmet sich schwerpunktmäßig der Wiederentdeckung und Aufführung von Musik aus Ulm und Oberschwaben sowie dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg. Die Darstellung der regionalen Musikgeschichte ist dabei nicht als Beschränkung gemeint, sondern auch als Ausgangspunkt für musikalische Exkursionen, die eine Einordnung der regionalen Musikschätze ermöglichen („Donau-Renaissance“, „Schütz und Scherer“, Orlando di Lasso und seine schwäbischen Schüler“ u. a.). In den bisherigen Programmen kamen Kompositionen von Scherer, Hassler, Schubart, Werke der Klosterkomponisten Biechteler, Kayser, Lederer, Musikalien der Ulmer Schermar-Bibliothek, Werke der Ulmer Synagogenmusiker Henle, Kern und Ury u. v. m. zur Aufführung. Neben einem Schwerpunkt auf der Alten Musik und der regelmäßigen Pflege des romantischen Männerchorrepertoires führt das Ensemble auch zunehmend Werke des 20. und 21. Jahrhunderts auf. Die Besetzung variiert je nach Programm vom Vokalsolistenquartett bis zum zwölfköpfigen Vokalensemble mit Instrumentalbegleitung. Die Mitwirkenden formieren sich um einen Stamm von 6 bis 10 Musikern aus Ulm und der Region. Zu den bisherigen Kooperationspartnern gehören neben „Ulm/Oberschwaben“ die Gesellschaft für Männerbesetzung des Scherer-Ensembles im Stadthaus Ulm (Foto: Julia Neubauer)Männerbesetzung des Scherer-Ensembles im Stadthaus Ulm (Foto: Julia Neubauer)Musikgeschichte in Baden-Württemberg, die Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur, das Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg, das Haus der Stadtgeschichte-Stadtarchiv Ulm, das Ulmer Museum, das DZOK Ulm, die Universitäten Tübingen und Ulm. Die von der Stadt Ulm geförderten Aktivitäten umfassen musikalische Aufführungen, aber auch Vorträge, Führungen und Workshops sowie Ausstellungen oder die Vergabe von Kompositionsaufträgen.