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Der Historische Verein Neu-Ulm lädt ein:

P R O G R A M M – 2. Halbjahr 2017

Vorträge im „Dr.-Joachim-Keller-Saal” der Musikschule Neu-Ulm, Gartenstraße 13

 

 

 

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, spricht Dr.-Ing. Manfred Hage, Senden, über "Wieland - von der Glockengießerei zum globalen Unternehmen"
Der Referent, über 30 Jahre in der Wieland-Werke AG in führenden Positionen tätig, betreut heute das umfangreiche Archiv der Weltfirma aus der Region. In seinem Vortrag stellt Dr. Hage prägende Personen vor, beleuchtet Stationen und Ereignisse der Firmengeschichte, erläutert wesentliche Fertigungsverfahren. "Was machen die Wieland-Werke eigentlich?" Der Blick wird dabei aktuell, öffnet sich für die Strukturen der WWAG und der Wieland-Gruppe bis hin zu aktuellen Unternehmensdaten. Ein weiter Bogen über fast 200 Jahre regionaler Industriegeschichte, vom Start in der Ulmer "Rosengasse" aus, erwartet Sie.

Sonderführung im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, Schillerstraße 1
Dienstag, 7. November 2017, 19.00 Uhr
"Wer jetzo zieht ins Ungarland, dem blüht die goldne Zeit!"
Erleben Sie die Geschichte der Donauschwaben hautnah, geführt durch einen Schau-spieler. In sechs verschiedenen Rollen nimmt er Sie mit auf eine temperamentvolle Reise durch Zeit und Raum. Waren sie eben noch in einem Klassenzimmer im Banat, finden Sie sich plötzlich mit Auswanderern auf einer Ulmer Schachtel wieder oder auf den Straßen des historischen Temeswar. Gerade standen Sie noch am Marktstand eines Blaufärberehepaars, da geraten Sie schon in den Strudel des Zweiten Weltkriegs und landen schließlich in der Gegenwart.
Anmeldung bis 30.10.2017 bei Ulrich Seitz, Tel. 07307 -7333. Eintritt 3,50 €/Person.
Die Teilnehmerzahl ist auf max.25 Personen beschränkt.

Dienstag, 21. November 2017, 19.30 Uhr spricht Dr. Hans-Jürgen Dorn, Leverkusen, über
"Der Stimmungswandel im Deutschen Heer 1914 - 18, dokumentiert in illustrierten Feldpostkarten"
Geht das überhaupt? Taugen für den Gebrauch von der Front aus aufgelegte Postkarten um anhand ihrer Illustrationen psychische Entwicklungen zu diagnostizieren? Sind solche Bildpostkarten tatsächlich Indikatoren oder nur Propaganda?
Der Referent, engagierter Sammler im Metier, hat sich anhand umfassender Kartenbestände mit wissenschaftlicher Akribie mit dieser Frage beschäftigt und gelangt zu erstaunlichen Erkenntnissen. Die  werden nicht nur trocken präsentiert, sondern auch beispielhaft bildlich dargestellt. Zu "100 Jahre I. Weltkrieg" ein vielleicht "exotisches", aber deshalb auch spannendes Schlaglicht, nicht nur für Historiker.
- Wiederaufnahme des am 15.11.2016 entfallenen Vortrags -
- In Zusammenarbeit mit dem Verein für Briefmarkenkunde Ulm/Neu-Ulm 1883 e.V. -

Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.
V.i.S.d.P: Ulrich Seitz, Vorsitzender, Gotenstraße 35, 89233 Neu-Ulm, Tel. 07307-7333